Von Studenten an Studenten: Warum ist eine Auslandserfahrung für Studierende ein MUSS?

Ein nationales Bildungssystem hat seine Vorteile und seine Nachteile. Wenn man nur in ein und demselben Land studiert, erkennt man nur sehr schwer diese Vor- und Nachteile. Oftmals hilft der Blick über die Landesgrenzen, um zu erkennen, was an dem eigenen Studiensystem gut ist, und was eher schlecht ist, denn man hat einen Vergleichswert. Es ist deshalb sehr wichtig, ein anderes Studiensystem und damit ein fremdes Land kennenzulernen. Erst das Vergleichen lässt einen Austauschstudenten oder einen Praktikanten erkennen, was wertvoll und unentbehrlich ist und was negativ zu bewerten ist. Zu den entscheidenden Vorteilen eines Auslandsaufenthaltes während des Studiums oder eines Praktikums zählt nicht nur der sprachliche Aspekt, weil man sich in einem anderen sprachlichen Umfeld bewegt. Man lernt viele Leute einer fremden Nation kennen. Man lernt auch, wie eine fremde Bürokratie funktioniert und was ihre Fallstricke und ihre Schlichen sind. Wer seinen persönlichen Wert auf dem Arbeitsmarkt steigern möchte, für den sind Auslandserfahrungen ein Muss.

Der sprachliche Aspekt des Auslandsaufenthaltes

Der wohl wichtigste Aspekt eines Auslandsaufenthaltes ist die Tatsache, dass man eine fremde Sprache lernt, verbessert und schließlich beherrscht. Das hat entscheidende Konsequenzen für das spätere Berufsleben. Diese Schlüsselqualifikationen machen sich nicht nur im Lebenslauf gut, sie helfen auch praktisch hervorragend weiter, nämlich immer dann, wenn es gilt Fremdsprachenkenntnisse konkret anzuwenden. Man erweitert seinen Wortschatz und lernt sich aufgrund der eingängigen Sprachpraxis auszudrücken. Man lernt auch in der Fremdsprache Texte bzw. Essays zu verfassen und Referate zu halten. Das sind entscheidende Pluspunkte auf dem Arbeitsmarkt. Fremdsprachenkenntnisse gehören damit zu den Schlüsselqualifikationen unserer Zeit. Hat ein Student oder eine Studentin ein Auslandssemester vorzuweisen, kann sich der Arbeitgeber sicher sein, dass der Student bzw. die Studentin die entsprechende Fremdsprache auch in Wort und Schrift beherrscht.

Karriere und Zukunft

Ein längerer Auslandsaufenthalt ist hervorragend für die Karriere und damit für die Zukunft eines Studierenden. Man kann auf diese Art und Weise beweisen, dass man in der Lage ist, in einem fremden Land klarzukommen. Man lernt sich neu zu vernetzen. Der Student bzw. die Studentin muss sich in einem fremden Land neu organisieren und durchsetzen. Man ist selbst mal eine Zeit lang ein Ausländer, und in einigen Ländern bekommt man sogar das kommunale Wahlrecht zugesprochen. Schnell lernt man, wie die neue Uni funktioniert – man sieht die eigene Uni im Kontrast und versteht diese besser. Potenzielle Arbeitgeber achten heutzutage sehr darauf, dass die Bewerber auf einen Arbeitsplatz Auslandserfahrungen mitbringen. Dieser positive Eintrag in den Lebenslauf kann dem Studierenden nicht mehr genommen werden. Wer also im Ausland studiert oder ein Praktikum macht, der investiert in seine Zukunft. Wenn dann noch der richtige Abschluss dazu kommt, steht einer erfolgreichen Karriere nichts mehr im Weg.

Im Ausland fürs Leben lernen

Man lernt bei einem längeren Auslandsaufenthalt während des Studiums fürs ganze Leben. Gern erinnert man sich an diese Zeit später zurück. Vielen Auslandsstudenten gefällt das Auslandsstudium so gut, dass sie am liebsten gleich dort bleiben würden. Man lernt intensiv die Menschen kennen, die fremde Kultur, das alltägliche Leben dort, das Studiensystem, die Medien und viele weitere Bereiche. Viele internationale Partnerschaften und Freundschaften werden während des Auslandsstudiums ins Leben gerufen. Einige der im Ausland geknüpften Freundschaften bleiben ein Leben lang erhalten. Ferner ist man zu einem Fachmann für das betreffende Land geworden, da man immerhin eine Zeit lang dort gewohnt und sich den gesellschaftlichen Bedingungen unterworfen hat. Auch diese Erfahrungen können bares Geld Wert sein. Man hat viel zu erzählen und kann seine Erfahrungen an andere weitergeben.
Es gibt deshalb nur positive Aspekte eines Auslandsaufenthaltes während des Studiums.